Cadolto baut Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen am Uniklinikum Düsseldorf


Pressemitteilung 

 

 

Neues integrales Konzept in Modulbauweise

Cadolzburg, 30.07.2020 ------ Das Universitätsklinikum Düsseldorf setzt erneut auf ein Projekt in Modulbauweise: Bis Herbst realisiert der Modulbauspezialist Cadolto Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen auf dem Campus an der Moorenstraße.
Auf Basis der von Cadolto für die Corona-Pandemie konzipierten Isolier-Intensiv-Station wurde in kürzester Zeit ein optimiertes, integrales Konzept für eine neuartige, den Bedürfnissen des Universitätsklinikums entsprechende Intensivstation sowie eine Intermediate-Care-Station zügig weiterentwickelt.
Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Universitätsklinikum Düsseldorf: „Aufgrund der Modulbauweise haben wir eine extrem kurze Bauzeit und können so noch im Herbst 43 zusätzliche Betten schaffen, was uns angesichts der aktuellen Pandemiesituation und einer möglichen zweiten Welle, in eine deutlich bessere Lage versetzt. Wir können damit voraussichtlich alle beatmungspflichtigen Covid-19 Patienten in einem einzigen Bereich des UKD versorgen.“
Geschwindigkeit, Qualität und Erfahrung: So hießen zu Projektbeginn die entscheidenden Faktoren für das Universitätsklinikum Düsseldorf. Cadolto bietet neben der Geschwindigkeit vor allem das umfassende Know-how des Marktführers bei medizinischen Gebäuden, die integrale Planung über alle Leistungsphasen sowie Planung, Produktion, Medizintechnik und die Inbetriebnahme aus einer Hand.
Karsten Kußmann, Geschäftsführer der Cadolto Modulbau GmbH: „Die notwendige schnelle Reaktionszeit beim COVID-19-Virus ist uns allen mittlerweile bewusst, sie trifft aber insbesondere auch auf die Infrastruktur bei medizinischen Gebäuden zu. Mit einer starken Teamleistung, Dräger als Partner bei der Medizintechnik und konstruktiven Vertragsverhandlungen mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf als Bauherrn ist es uns gelungen, hier in kürzester Zeit ein überzeugendes Komplettpaket anbieten zu können.“
Auf insgesamt 5.079 m² werden in drei Geschossen die Intensivstationen und die Intermediate-Care-Station (IMC) Ihren Platz finden. Zudem wird das neue Gebäude über eine transparente Verbindungsbrücke an das Zentrum für operative Medizin angebunden.
So wird im Erdgeschoss eine Aufnahmestation mit 18 IMC-Einzelzimmern, die durch vorgeschaltete Schleusen zu erreichen sind, situiert. Neun davon haben eigene Nasszellen. Das erste Obergeschoss ist als Intensivstation mit neun Isolier-Einzelzimmern – ebenfalls mit Schleusen – ausgestattet. Daneben gibt es acht Zweibettzimmer.
Im zweiten Obergeschoss befinden sich die Umkleide- und Bereitschaftsräume, Lager- und Technikflächen. Neben einem Treppenhaus wird das Gebäude über zwei Aufzüge erschlossen. Zudem wird es an das automatische Waren- sowie das Rohrpostsystem des Universitätsklinikums angeschlossen. Daneben werden auf allen Ebenen die notwendigen Funktions- und Nebenräume bereitgestellt. Die mitgelieferten haustechnischen Anlagen lassen eine komplett autarke Versorgung des Klinikgebäudes zu.
Dem hohen Standard des Universitätsklinikums an der Moorenstraße folgend wird dieses Gebäude eine attraktive Fassade aus Metallkassetten, Edelstahltüren und eine
größtmögliche Verglasung erhalten, die auch die Blickbeziehungen des Personals innerhalb der Stationen ermöglichen und somit mehr Sicherheit bietet.
Cadolto übernimmt hier die Generalplanung sowie sämtliche Leistungsphasen inklusive der Fundamentierung, der kompletten Medizintechnik, der technischen Gebäudeausstattung sowie aller Möbel; darüber hinaus auch die Netzersatzanlage und eine redundante Versorgung mit medizinischen Gasen.

Rendering UKD; © ARCHITECTURE2BRAIN Berlin

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